Die Jahresschlussrallye … dreht für viele Indices das gesamte Jahr 2016 ins Plus.

Der im November nach der Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten begonnene Kursanstieg treibt DAX (+ 6,9 %), EuroStoxx (+ 0,7 %) und Nikkei (+ 0,4 %) nach 11 Monaten noch im Minus schlussendlich in den grünen Bereich.

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Nach den Turbulenzen im Januar und Juni ist es damit ein versöhnlicher Abschluss für Aktieninvestoren, sofern sie „bei der Stange“ geblieben sind. Und wieder ist es nach dem Brexit und der Trump-Wahl auch im Dezember eine Meldung, die medial zunächst als Schock für die Märkte vermittelt worden ist.

Italien stimmt gegen eine geplante Verfassungsänderung und ruft damit den Rücktritt seines Ministerpräsidenten hervor. Das EU-kritische Votum sorgt im Dezember für einen fast 14 % igen Anstieg der italienischen Aktien. Der Italiener Mario Draghi, Chef der europäischen Zentralbank, unterstützt die Rallye. Er verkündet eine Verlängerung des Anleihekaufprogrammes durch die EZB bis Ende 2017.

Derweil verkündet die US-Notenbank eine zweite Zinsanhebung nach zwölf Monaten. Die Zinsdifferenz zwischen langlaufenden US-Staatsanleihen und Bundesanleihen erreicht den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten. Der Zinsanstieg in den USA erklärt auch die US-Dollarstärke, der in 2016 3,1 % - Punkte gegenüber dem Euro zulegt. Während im Berichtsmonat sich der Goldpreis in der allgemeinen Entspannung verbilligt (Schlusskurs 1158 USD / Unze), kann aber auf das Jahressicht für das „harte“ Geld ein deutlich positives Ergebnis vermerkt werden (+ 9,1 %).