Wann steigen die Zinsen (wirklich)?

Die wirtschaftlichen Eckdaten erlauben bereits jetzt eine wieder straffere Geldpolitik.

Regelmäßig erscheinen hier die Monatsberichte unseres Fondsmanagements

An den großen US-Märkten ist der Kursanstieg im März zunächst gestoppt worden. Der marktbreite S&P 500 Index markiert am ersten Märztag exakt 2.400 Punkte, der Leitindex Dow Jones steigt an diesem Tag auf 21.169 Punkte. Beide Indices können dann jedoch nicht weiter steigen, sondern konsolidieren den nunmehr seit Anfang November andauernden Anstieg im weiteren Monatsverlauf auf hohem Niveau. Anders verhält es sich an den europäischen Märken, die deutliche Nachholeffekte haben. Da kann der DAX Ende März (+ 4,0 %) über dem Niveau von 12.300 Punkten schließen und sich bis auf einen halben Prozentpunkt seinem Allzeithoch aus April 2015 annähern. In den USA hat die Notenbank FED zum dritten Mal die Leitzinsen um 0,25 % - Punkte erhöht. Die wirtschaftlichen Eckdaten dort (Arbeitsmarkt, Konsumentenvertrauen) ermöglichen eine wieder etwas straffere Geldmarktpolitik. Allerdings erscheint die große Zinswende noch nicht bestätigt. Indiz dafür sind die weiterhin niedrigen Wachstums- und Inflationserwartungen, auch haben die Kurse für 10jährige US-Staatsanleihen auf die Zinsanhebung kaum reagiert. In der Eurozone warten wir weiterhin auf einen ersten Zinsschritt. Fraglich, ob dieser in naher Zukunft erfolgen wird, zumal die konjunkturellen Daten mit Ausnahme Deutschland -   hier erreicht der Ifo-Geschäftsklimaindex den höchsten Stand seit 6 Jahren – nicht befriedigen können. In den Blickpunkt auch der Börsen rückt nun der anstehende erste Wahldurchgang in Frankreich. Unsicherheit oder gar Angst ist unterdessen noch nicht ablesbar. So bleiben die Währungsrelationen wie auch Edelmetallpreise im März weitestgehend unverändert. Der US-Dollar notiert am Monatsende bei 1,0663 EUR/USD, der Goldpreis schließt bei 1.249 USD / Unze (+ 0,2 %).

Der CONCEPT Aurelia Global …

gewinnt im Berichtsmonat 1,2 % und manifestiert damit für das erste Quartal 2017 ein Kursplus von 7,0 %.

Der Fonds profitiert im abgelaufenen Monat wesentlich von seinen hoch gewichteten Einzeltiteln. Das Münchener TecDAX-Unternehmen Wirecard (6 % gewichtet im Fonds) erreicht ein neues Allzeithoch und legt um 19 % zu. Der Software-Spezialist unterstützt weltweit Unternehmen bei der Automatisierung von Zahlungsprozessen und der Reduzierung von Forderungsausfällen. Wirecard hat in 2016 seinen Umsatz um 33 % und seinen Gewinn um 35 % gegenüber Vorjahr gesteigert. Das Unternehmen steht vor einer weiteren Expansion in Asien und nun auch in Nordamerika.

Die Fonds-Positionierung ist aktuell vorsichtiger. So beträgt die Netto-Aktienquote nur 47 %.