Ein starker Euro ...

spiegelt aktuell nicht das unterschiedliche Zinsniveau in den USA und Euroland wider. Der Euro scheint kurzfristig überkauft.

Regelmäßig erscheinen hier die Monatsberichte unseres Fondsmanagements

Januar 2018

Die Fortsetzung …

... der fast neun Jahre andauernden Aktienhausse erfreut zunächst auch in den ersten Wochen des neuen Jahres die Investoren. Im Gleichklang steigen die asiatischen (Nikkei +1,4 %), amerikanischen (Dow Jones +5,8 %, S&P 500 +5,6 %) und europäischen Börsen (DAX +2,1 %, Italien +7,6 %, Spanien +4,1%). In den USA und auch im DAX (13.592 Punkte) werden sogar neue Allzeithochs erzielt und angesichts starker Daten für die Weltkonjunktur herrscht überall Optimismus. In Deutschland steigt der ifo-Geschäftsklimaindex auf den höchsten je gemessenen Stand,  unbeeinflusst von der teils chaotischen politischen Gemengelage und dem schwierigen Prozess der Regierungsbildung. Die Notenbanken halten derweil an ihrer Politik der Niedrigzinsen fest. Im Januar beschließen sowohl die Bank of Japan, die Europäische Zentralbank und die FED in den USA keine Änderungen ihrer aktuellen Geldpolitik. Im Ausblick erklärt Mario Draghi (EZB), dass es in 2018 wenig Möglichkeiten für steigende Zinsen gebe. Gleichzeitig erklärt er, dass die Beeinflussung von Wechselkursen nicht zum geldpolitischen Mandat der EZB gehöre. Der Euro steigt gegenüber dem US-Dollar im Januar um 3,4% von 1,20 auf 1,25 EUR/USD und scheint angesichts der doch unterschiedlichen Zinsprognosen in den USA und in der Eurozone aktuell überkauft. An den Anleihemärkten gibt es starke Kursverluste; die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen steigen in Deutschland auf 0,7 % und in den USA auf 2,8 % parallel. Im Umfeld des schwächeren US-Dollars können Gold (+3,2 %) und Silber (+2,4 %) sich befestigen. Während sich die Goldbullen seit langem wieder über das Erreichen eines Unzenpreises von 1.350 USD verhalten freuen können, enttäuscht aber weiterhin die Entwicklung der Goldminenaktien.

Der CONCEPT Aurelia Global …

... erreicht im Berichtsmonat ein Kursplus von 2,9 % und verbucht einen gelungenen Jahresstart 2018. Starke Quartalszahlen großer Technologiewerte (Microsoft, Intel, Netflix) treffen auf hohe Erwartungen. Unser im Fonds hoch gewichteter Wert Paypal kann überzeugen, der Aktienkurs korrigiert jedoch. Die Zeit der „leichten“ Kursgewinne scheint vorbei.